5. Juni 2017

Vor 50 Jahren begann der so genannte Sechs-Tage-Krieg, mir vor allem deshalb in Erinnerung, weil mein späterer Freund und Verleger Escher damals in unserer achten Klasse der einzige war, der kein Problem damit hatte, seine Sympathien mit Israel offen zu bekunden, was in der DDR, sagen wir es freundlich, eher unüblich war. Heute wären wir für die welthistorische Anregung mehr als dankbar, wenn sich seither eingebürgert hätte, dass Kriege nun noch maximal sechs Tage dauern dürfen, wenn sie schon vom Zaun gebrochen werden zwischen und innerhalb von Ländern. Es sind ohnehin seltsame Zäune, von denen man Kriege brechen kann. Das seltsame Volk der Briten sprach sich am 5. Juni 1975 mit 67,2 Prozent für den Verbleib des Königreichs in der EU aus. Daran hatten sie jahrelang zu schleppen, erst jetzt blüht ihnen Zukunft. Per Brief-Post kündigt mir das Schauspiel Stuttgart nicht weniger als fünf Premieren für die Spielzeit 2017/18 „nach dem Roman von“ an, toll.


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