3. Juli 2017

Dem „buchclub 65“ danke ich das erste Werk von Joochen Laabs in meinen Regalen, es trägt den imposanten Titel „Das Grashaus oder Die Aufteilung von 35.000 Frauen auf zwei Mann“. Später habe ich mich mit ihm so intensiv beschäftigt, dass ich noch heute staune über die Menge gefüllter Seiten mit Schreibmaschine und sogar Kugelschreiber, mehrfarbig. Ich legte eine Bibliographie an und sammelte Besprechungen. Fand es erst jetzt wieder lustig, dass Laabs bei seinem Beginn als Lyriker („Eine Straßenbahn für Nofretete“, seltenes Stück heute) in „Auftakt 63“ fast unmittelbar auf ein Foto folgt, das Bernd Jentzsch im vertrauten Umgang mit Wolf Biermann zeigt. Mit wem Laabs verheiratet ist, weiß ich erst neuerdings. Zum 80. Geburtstag grabe ich Texte aus meinem berüchtigten Schaffen als Doppelrezensent aus. Seinen 76. Geburtstag feiert heute Wilfried F. Schoeller, dem ich besonders herzlich gratuliere, obwohl und weil wir uns erst vorgestern sprachen.


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