31. Juli 2017

In einem Interview mit sich selbst verriet der Schweizer Arzt und Schriftsteller Walter Vogt: „Ich selbst verstehe mein Werk überhaupt nicht. Das möchte ich wörtlich verstanden wissen. Ich bin immer wieder erstaunt, was andere da lesen, wo ich bloß geschrieben habe.“ Engagement hielt er für möglich und wichtig: „Es jedoch zu fordern und zu verlangen, ist a) nackter Terror und b) unverhüllter Schwachsinn.“ Womit wir bei einem Montagsthema wären, bei dem wir gar nicht sein wollen. Noch spüren wir den ersten und sehr späten Sonnenbrand des Jahres, noch fragen wir uns, warum Frauenfußball so grausam aussehen muss. Die beiden Blumentöpfe von ALDI waren auch eine halbe Stunde nach Ladenöffnung noch ohne Kampf zu ergattern, es folgt später ein hoffentlich ebenso kampfloser Gang zu zwei neuen Craft-Beer-Sorten. Endlich sind sie in Mode gekommen. Walter Vogt wäre heute 90 Jahre alt geworden, wenn ihn nicht der Herztod schon 1988 ereilt hätte.


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