6. April 2025
Es ist vertrackt: Um nicht in den Keller steigen zu müssen, klettere ich auf meinen Drehstuhl am PC, um in einer oberen Reihe an „Die Maßgaben der Kunst“ zu gelangen von Peter Hacks. Der hat 1976 in der NDL, für die ich später auch gelegentlich schrieb, „Der Sarah-Sound“ veröffentlicht. Ich finde ein Lesezeichen bei „Der Fortschritt in der Kunst“, auch aus dem Jahr 1976, bald in den Stoff-Fundus für meine Diplomarbeit geratend, nachdem Günter Kunert für mich keines mehr sein durfte. Das Fossilientreffen klingt nach, wir sprachen viel von damals, weil uns genau das ja stetig verbindet. Einer erinnert sich an Details meiner Seminare in der Matrikel 80, jetzt auch schon ein Rentner wie ich. Bei Jürgen Serke lese ich über Sarah Kirsch nach ihrem Abgang aus der DDR. Sein Hacksatz-Stil nervt mich mehrfach über die Maßen. Dafür bin ich jetzt über von Karl Mickel verfertigte uneheliche Kinder informiert. Ich nehme das neue Sonntags-Wissen mit nach Mühlberg.