19. September 2026
Du sollst keine Suche beginnen, deren Ende du nicht absehen kannst, dies ist das vierzehnte Gebot für Besitzer überfüllter Arbeitszimmer. Ich habe die Suche dennoch begonnen bis nahe an den Kreislauf-Zusammenbruch. Das Buch, nach dem ich fahndete, lag übrigens an einer Stelle, wo es hin gehörte, wenn es nicht dort lag, wo es früher immer lag quer auf anderen. Meine Anthologien mit DDR-Autoren sind nun streng chronologisch aufgestellt, selbst vordem verstreute Lyrik hat jetzt Reihenfolge. Immer neu beim Blättern Überraschungen: die hat einst auch Gedichte geschrieben, der rühmte einst den Genossen Wilhelm Pieck? Vorzeitig beende ich für diesen Monat die 10.000- Schritte-Reihe. Die AOK teilt mir dann zeitnahe mit, ich könne mich jetzt ausruhen. Am Abend bleiben Reststapel, die auf Sonntag warten. Julius Bab über Thomas Paine gelesen. Sein Buch über Friedrich Kayßler wartet in Griffweite. Ebenso sein „Leben und Tod des deutschen Judentums“.