7. Juni 2020

„Am Morgen des 7. Juni 1970 wurde die Fahne am altehrwürdigen King’s College der Universität Cambridge auf halbmast gesenkt. Mit dem 91jährigen Edward Morgan Forster war einer der bedeutendsten englischen Schriftsteller  des 20. Jahrhunderts verstorben.“ So beginnt das DDR-Nachwort zu Forsters vielleicht bekanntestem Roman „A Passage to India“, verdeutscht „Auf der Suche nach Indien“. Das ist jetzt 50 Jahre her, genau zehn Jahre nach Forster starb Henry Miller, das ist jetzt vierzig Jahre her, bei dem immer nur alle an Pornographie denken so wie nicht wenige bei Forster nur noch an Homosexualität. Womit jemand im Gedächtnis der Nachwelt bleibt, kann er sich nicht aussuchen, selbst wenn er sich alle Mühe gibt, darauf Einfluss zu nehmen. In Brasilien breitet sich Springinsfeld CoVid19 wie verrückt aus, was dem lustigen Präsidenten die Idee eingibt, keine Statistiken mehr veröffentlichen zu lassen, die ein falsches Bild abgeben. Grandiose Idee.


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