Mein Goethe

Nicht nur, weil ich in einer Goethestadt lebe, einer kleinen, kehre ich immer wieder zu ihm zurück. Ich würde die Briefe gern lesen, die er verbrannt hat. Ich würde den Weihrauchschwenkern vor seinem Bild gern mit einem krachenden Biss in eine Bockwurst die Stille der Andacht verderben. Ich würde seinen Verächtern den restlichen Senf davon auf die Schnürsenkel tropfen lassen. Er selbst ist nicht klein zu reden, auch da nicht, wo er klein ist.
Schweizer Blick auf Goethe 10. Mai 2011

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