13. April 2019

„Der Feierabend eines Schriftstellers, der gute Werke veröffentlicht hat, wird vom Publikum mehr geachtet als die betriebsame Fruchtbarkeit eines Autors, der nur die mittelmäßigen Werke vermehrt. Das Schweigen eines Menschen, der bekannt ist dadurch, dass er etwas zu sagen hat, macht mehr Eindruck als das Geschwätz des Redseligen.“ Geschrieben hat das Nicolás Chamfort, der am 13. April 1794 in Paris starb und den französischen Moralisten zugerechnet wird wie Vauvenargues. La Rochefoucauld, Montesquieu, Galiani, Joubert, Fürst von Ligne. Meine fünfte „Faust I“-Kritik zum gestrigen verschneiten Theaterabend in Arnstadt steht im Netz, ich war lange nicht dort, wo ich vor Jahren noch die Kämpfe um die Neu-Eröffnung erlebte und jetzt Mühe habe, den Namen der sehr engagierten Kulturamtsleiterin zu erinnern, deren Mann ein Chefarzt war, den ich auch ganz gut kannte. Mir wurde geholfen, der Chefarzt wirkte in Haus am Wollmarkt, in dem ich geboren bin.


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